Der Bereich Informationsverarbeitung wird im betriebswirtschaftlichen Studiengang im 1., 4. und 5. Semester gelehrt und schließt mit einem Fachgespräch ab. Den Lehrauftrag teile ich mir mit Jürgen Pohling, der den kompletten Bereich Office und Bildbearbeitung übernimmt.

Mein Bereich erstreckt sich vom PC (Kennen der Hardware und des Desktops) über die Umgebung mittels Explorer und Betriebssystem sowie Netzen und Datenbanken hin zum E-Government, Flussdiagrammen und dem Stand der Technik (VoIP, CTI/ UMS, SOA, DMS etc.).

Die Studierenden sollen damit in die Lage versetzt werden, sowohl ihr tägliches Verhalten am Arbeitsplatz einschätzen zu können als auch in der Beschreibung von Automatisierungsanforderungen geübt zu sein. Aber auch im täglichen Umgang mit dem Hilfsmittel PC soll der PC nicht das Problem darstellen.

Den PC einzuschalten und anschließend im Internet zu surfen, einen Text mit Word zu schreiben sowie eine Mail zu versenden, sind heute nicht mehr ausreichend, um von sich behaupten zu können, im Umgang mit dem PC geübt zu sein. Von weitreichenden PC Kenntnissen ist noch nicht einmal zu sprechen, wenn sogar noch eine Fachamtsanwendung (zur Berechnung von Sozialhilfe, zur Gestaltung einer Mitarbeiterzeitschrift oder zur Bearbeitung von Bildern) hinzukommt.

 Welches Wissen ist also erforderlich, um „hinreichende“ Kenntnisse im Umgang mit dem PC zu haben?

 Um ein Fahrzeug führen zu können, muss ich auch keine Nockenwelle wechseln können. Aber es wird zu recht von mir verlangt, dass ich mich umsichtig im Straßenverkehr verhalte und gewisse Regeln befolge. Außerdem ist es höchst peinlich, wenn ich bei jedem Tankvorgang den Tankwart bitte, dies für mich zu erledigen.

 Im privaten Umgang mit dem PC bestehen andere Regeln als im dienstlichen Umgang mit dem PC. Während ich im privaten Bereich mein eigener Administrator bin und entscheiden darf, wonach mir das Herz steht, habe ich mich im dienstlichen Bereich bestimmten Rgeln zu unterwerfen. Im privaten Bereich trage ich die Konsequenzen verantwortungslosen Umganges selber. Zur Not muss ich halt mehrfach im Monat wegen Virenbefall oder Softwareunverträglichkeiten meinen PC neu aufsetzen. Und wenn dann meine Mails alle weg sind – wen stört’s? Im dienstlichen Bereich verschwende ich aber nicht nur meine oder die Arbeitszeit eines Administrators; hier muss der Arbeitgeber auch für die verschwendete Arbeitszeit bezahlen. Aus diesem Grunde wird in der Regel der IT-Bereich (Informationstechnik-Bereich) bestimmte Vorgaben machen.


Mit Scripten, Videos und Podcasts sollen die Studierenden zukünftig beim Studium unterstützt werden.

Scripte:
Kennungen und Kennwörter
Datenschutz und Speicherort
Mail

Mail Verschlüsselung
Signatur
Warum DOS?
Flussdiagramm/ Programmablaufplan
Protokolle und Dienste